Hollywood und der Krieg. Kino als Propagandainstrument
General Dwight D. Eisenhower wusste, dass die öffentliche Meinung eine mächtige Verbündete ist: “Was unsere Jungs außer Waffen und Munition am meisten brauchen, sind Filme, und noch mehr Filme.” Schon früh entstand eine Allianz von US-Militär und der Traumfabrik Hollywood, die patriotische Vorstellungen und Überzeugungen den Menschen näher bringen sollte. Egal, wann und wo es auf der Welt zu militärischen Konflikten kommt, die Helden von Hollywood folgen. Ob an der Küste der Normandie am D-Day (“Soldat James Ryan“, 1998), im Bombenhagel von Pearl Harbor (“Pearl Harbor“, 2001), im Dschungel Vietnams (“Platoon“, 1986) oder in Mogadischu (“Black Hawk Down“, 2003): Überall sieht der Kinogänger die US-Armee im Kampf für Frieden, Freiheit und Demokratie. Während des Zweiten Weltkriegs wurden selbst Superman und Donald Duck zum Militärdienst eingezogen und traten in Propagandafilmen gegen die NS-Diktatur an.
Thematisierte Filme: u.a. “Why we fight” (Frank Capra, 1942 – 45), “The Spirit of 1943” (Walt Disney, 1943), “Der Soldat James Ryan” (Steven Spielberg, 1998), “Band of Brothers – Wir waren Brüder” (Tom Hanks u.a., 2001), “Platoon” (Oliver Stone, 1986), “Rambo 1 – First Blood” (Ted Kotcheff, 1982), “Hamburger Hill” (John Irvin, 1987), “Top Gun” (Tony Scott, 1985), “Der Ausnahmezustand” (Edward Zwick, 1998), “Team America: World Police” (Tey Parker, 2004)
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“The Spirit of 1943″ (Walt Disney, 1943)